Abgeltungssteuer - neue und gute Antworten

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    STEUERN FOREX DEVISENHANDEL
    Antwort von haveagoodtime haveagoodtime

    Guten Morgen, wenn du mit deinen frischen 18 Jahren bereits im Forex so aktiv bist, dass du laufend Gewinne machst, dann spreche ich dir hiermit meine größte Hochachtung aus.

    Sicherlich wird dir dabei aber auch immer eines tagtäglich bewußt gemacht: Du gewinnst, du verlierst, du gewinnst, du verlierst, du gewinnst...

    Nun kommt es natürlich darauf an, wie viel du gewinnst und verlierst. Im günstigen Fall sind deine Gewinner Trades jedesmal höher, als die Verluste. Insofern generierst du also Einnahmen.

    Das Handeln an der Börse ist sicherlich ein Geschäft. Aber ein Geschäft mit nicht ganz zu vernachlässigenden Risiken. Das weiß auch das Finanzamt.

    Solange das Geld auf dem Trader Konto ist, gehört es doch zu deinem Werkzeug, um zu arbeiten. Ohne Geld, kein Handel. Je höher die Einlage, umso stressfreier der Handel, vorausgesetzt auch der Hebel stimmt.

    In der Regel werden einmal jährlich die Gewinnrausnahmen versteuert. Handelst du mit einem deutschen Broker, so überweist der automatisch, die Gewinne ans Finanzamt. Bei europäischen Brokern musst du deine Gewinne alleine beim heimischen Finanzamt anmelden und versteuern.

    Dazu kommen natürlich noch die üblichen Einkommenssteuern. Aber das sollte dann Sache deines Steuerberaters sein.

    Eine Reihe Trader haben eine eigene Firma (englische Limited) gegründet, um steuerliche Vorteile zu genießen Etwa dahingehend, dass sie sich selbst bei der Limited als Angestellte führen. Also normal Kranken-.Arbeitslosen -und Renten versichert sind. Dann gönnen sie sich einmal im Jahr einen guten Bonus für gutes Arbeiten - aber nicht wie bei den Bankern, automatisch, sondern nur dann, wenn die Gewinne wirklich gut ausgefallen sind.

    Der Rest der Einnahmen muss die Ltd. dann entsprechend versteuern. Unterm Strich bleibt da aber mehr übrig, als wenn man alles als Einzelperson durchführt.

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