Medikamente + Tabletten - neue und gute Antworten

  • Einfach so medis gegen Panikattacken?
    Antwort von Indivia ·

    Geh zum Psychiater, denn nur Medis helfen nicht , es sollte schon auch therapiert werden, wenn möglich und gerade der Psychiater kennt sich auf dem gebiet aus.

    Ich selber war aufgrund von Zwangsgedanken u angststörung in der Klinik mir hat Citalopram gut geholfen ( muss eingeschlichen werden) auch prüft der Psychiater ob nicht körperl. Ursachen vorliegen.

    Ich selber gehe auch ungern zum Arzt, aber wenn ich was habe ist der Psychiater meist mein erster Ansprechpartner

  • Einfach so medis gegen Panikattacken?
    Antwort von Schubfaktor ·

    Wenn du nun mit 15 vermehrt Angstzustände und Panikattacken bekommst,ist es enorm wichtig, dies mit Fachärzten abzuklären. Bleiben sie bestehen bzw. wird es schlimmer, beginne unbedingt! mit einer Psychotherapie. Du stehst eventuell am Anfang einer Panikstörung, dort ist diese Krankheit am leichtesten zu heilen. Warte nicht erst Jahre, bis du was tust.

    Wenn du vorübergehend diese Panikattacken verringern möchtest, dann gibt es viele homöopatische Möglichkeiten, wie Bachblüten, Lasea, Neurexan, Baldrian etc. Auch Entspannungsübungen wie qi gong oder Achtsamkeitsübungen, progressive Muskelentspannung etc. können dabei sehr gut helfen.

    Ist es sehr akut, dann gibt es auch Möglichkeiten, die innerhalb von einer halben Stunde helfen, wie die bereits angesprochenen Benzos zB, wobei ich dann doch eher zu Atosil oä. greifen würde.

    Über Antidepressiva würde ich an deiner Stelle noch nicht nachdenken, da diese doch erst nach monatelanger schwerer Erkrankung ins Auge gefasst werden sollen ( teilweise enorme Nebenwirkungen und manche Antidepressiva haben zudem Absetzsymptome )

  • Einfach so medis gegen Panikattacken?
    Antwort von samm1917 ·

    Im Prinzip kann dir jeder Arzt mit staatlicher Zulassung jedes Medikament aufschreiben. Theoretisch also auch ein Augen- oder Frauenarzt.

    In der Praxis sind es vor allem Hausärzte und Psychiater die Psychopharmaka verschreiben. Dazu lässt sich sagen, dass du am besten zu einem Psychiater gehst.

    Erstens herrscht beim Psychiater kein typisches Arztklima (weisse Kittel, Labor etc), was dir deine Ängste vor Ärzten ein stückweit nehmen sollte. Zweitens braucht es bei einer Behandlung mit Psychopharmaka relativ viel Erfahrung, da diese Medikamente mit vielen anderen Medikamenten interagieren (zusammenwirken) und auch mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden sind.

    Um dir ein Medikament aufschreiben zu lassen musst du zwingend zum Arzt, dieser muss erst einmal eine Diagnose erstellen und abklären, ob du wirklich Panikattacken hast (oder ob es z.B. die Schilddrüse ist etc.). Zudem müssen deine Attacken auch ein Stück weit ausgeprägt sein, damit sich der Einsatz von Medikamenten lohnt.

    Angststörungen (zu welchen auch Panikattacken gehören) lassen sich i.d.R. sehr gut behandeln. Meist mittels Psychotherapie (z.B. Verhaltenstherapie) und in ausgeprägteren Fällen auch mittels Medikamenten. Es ist wichtig, dass du dich behandeln lässt, ansonsten können Angststörungen chronisch verlaufen.

    Als Medikamente werden für die kurzfristige Unterbindung der Panikzustände vor allem Benzodiazepine (http://deprimed.de/benzodiazepine-z-drugs/) verabreicht (z.B. Lorazepam oder Alprazolam). Diese wirken enorm zuverlässig innert 20-30min nach der Einnahme und können einfach bei Bedarf eingenommen werden. Sie haben zudem wenig Nebenwirkungen und werden gut vertragen. Da Benzodiazepine jedoch bei längerem und regelmässigem (fast täglichen) Konsum (ca. nach 4-8 Wochen) abhängig machen sind sie nicht für eine dauerhafte Medikation geeignet. Zudem ergibt sich nach längerer und regelmässiger Einnahme meist eine Toleranzentwicklung (man braucht immer mehr davon um den gleichen Effekt wie zu Beginn der Therapie zu erzielen).

    Längerfristig werden für die Behandlung von Panikattacken vor allem Antidepressiva der SS(N)RI-Klasse (http://deprimed.de/ssri-ssnri-sndri-nari/) verwendet (z.B. Sertalin oder Venlafaxin). Diese wirken gegen Angstzustände ironischerweise besser als gegen Depressionen. Antidepressiva machen nicht abhängig und es ergibt sich auch keine Toleranzentwicklung, jedoch haben diese viele Nebenwirkungen und müssen täglich (also nicht nur bei Bedarf) eingenommen werden. Zudem wirken Antidepressiva erst nach 3-5 Wochen täglicher Einnahme.

    Alle Informationen zu Medikamenten bei Angststörungen findest du hier: http://deprimed.de/home/

    Hoffe konnte dir nen bissen weiterhelfen. Falls Fragen da sind einfach in die Kommentare schreiben...

    PS. Hatte selbst Panikattacken und hätte sie wohl ohne Medikamente immer noch.

  • Einfach so medis gegen Panikattacken?
    Antwort von bodyguardOO7 ·

    Es gibt zwar eine große Pallette an Medikamenten gegen Angst-und Panikstörungen - von den Nebenwirkungen wollen wir am besten gar nicht reden. Allerdings hat jedes Problem eine Ursache - und nur wenn die Ursache beseitigt ist verschwindet auch dauerhaft das Problem. Zum Thema "Angststörung und Panikattacken" kannst Du auch hier in meine Antwort schauen.

    https://www.gutefrage.net/frage/stechen-im-herz-14#answer103332304

  • Einfach so medis gegen Panikattacken?
    Antwort von Ostsee1982 ·

    Nein, so einfach geht das nicht. Der Facharzt wird eine ausführliche Anamnese aufnehmen, hinterfragen woher die Panikattacken kommen. Angstlösende Präparate haben - wie andere auch - Nebenwirkungen, nicht selten kann es zu Gewichtszunahme kommen und einer sedierenden Wirkung.

    Allgemeinmediziner können solche Medikamente leider auch verschreiben wo dann herum experimentiert wird. Psychopharmaka "heilen" nicht sondern langfristig kann ausschließlich Psychotherapie weiterhelfen.

  • Einfach so medis gegen Panikattacken?
    Antwort von greulinchen ·

    Du kannst damit ersteinmal zu einem "normalen" Hausarzt gehen und dort die Beschwerden schildern. Suche dir am besten einen, der eine Zusatzausbildung der Psychotherapie hat. Das haben einige.
    Er kann dir sicherlich ein passendes Medikament aufschreiben. Wahrscheinlich wird er dich aber auch an einen Facharzt weiterüberweisen wollen, wenn die körperlichen Untersuchungen ohne pathologischen Befund sind. Eine gute Diagnoistik ist wichtig um die passende Weiterbehandlung zu planen und durchzuführen.
    Angst musst du da nicht haben. Je eher und schneller dir geholfen werden kann umso besser kannst du lernen damit umzugehen und es ist besser zu behandeln, wenn es noch im Anfangsstadium ist. Und umso schneller wirst du die Medikamente auch wieder los. Denn die sind auch nicht ohne.

  • Einfach so medis gegen Panikattacken?
    Antwort von Schokokrossi ·

    "Einfach so" etwas gegen Panikattacken zu nehmen finde ich nicht gut. Manchmal helfen auch Entspannungsübungen oder Atemübungen gegen solche Attacken. Hast Du es damit schon probiert? An Deiner Stelle würde ich trotzdem versuchen, mit einem Arzt darüber zu sprechen. Such Dir am besten eine Hausarzt. Der kann Dich am besten beraten und Dich gegebenfalls zu einem Facharzt schicken.

    Alle 10 Antworten
    Kommentar von taniavenue ,

    Das "einfach so" war jetzt vielleicht etwas falsch ausgedrückt. Ich habe mehrere Meinungen bezüglich dessen und die Rieten mir eben zu Tabletten

    Kommentar von Schokokrossi ,

    Hmmm.. also ich persönlich würde nicht sofort Tabletten nehmen. Probier doch erstmal sanftere Methoden. Und wenn die nicht helfen, dann lass Dich von einem Arzt richtig beraten.

  • Zu viel Antibiotika was tun?
    Antwort von dadamat ·

    Du hast eine Überdosis eingenommen. Das ist aber nicht besonders schlimm, die Nebenwirkungen (zB Durchfall) können zunehmen. Aber halte unbefingt die zehntägige Einnahmezeit ein, geh zu deinem Arzt und berichte von deinem Fehler. Dann wird er dir eine weitere Packung verschreiben.

  • Zu viel Antibiotika was tun?
    Hilfreichste Antwort von Chillersun03 ·

    Nein, du hast alles richtig gemacht. Nitrofurantoin wirkt nur sehr kurz (Halbwertszeit 20-30 min) und muss deshalb 3-4 mal am Tag eingenommen werden!

    Es wird also nichts passieren, du hast alles richtig gemacht. Du kannst das im Übrigen auch im Beipakczettel nachlesen.

  • Zu viel Antibiotika was tun?
    Antwort von Tanzistleben ·

    Du hast über 10 Tage die dreifache Dosis eingenommen! Natürlich musst du zum Arzt gehen und "beichten". Nur er kann abschätzen, inwieweit dir das geschadet hat und wie weiter vorzugehen ist. Geh also bitte so schnell wie möglich zum Arzt!

    Alles Gute und lieben Gruß!

  • Zu viel Antibiotika was tun?
    Antwort von Biberchen ·

    warum liest du nicht den Beipackzettel? Dort steht: "Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten Benachrichtigen Sie bitte sofort einen Arzt. Das Arzneimittel sollte aus dem Körper entfernt werden. Über die Art der Giftentfernung entscheidet der Arzt, gegebenenfalls in Absprache mit einer Giftinformationszentrale."

  • Klinik/Therapien haben nichts gebracht, jetzt nach Tabletten fragen?
    Antwort von Ostsee1982 ·

    Medikamente heilen nicht! Psychopharmaka können mal als Unterstützung einsetzt werden wenn alle Stricke reißen ansonsten kann man nur Psychotherapie empfehlen. Klinikaufenthalte sind zur Stabilisierung angedacht. Dort hat niemand die Zeit mit jedem Einzelnen die Biographie zu hinterleuchten, die Ursachen ausfindig zu machen und zu beheben. Therapeuten und Ärzte können dir zwar die Hand reichen aber wollen musst du selbst. Solange du das nicht verinnerlicht hast kannst du Therapien machen so viele du willst, keine wird helfen.


  • Klinik/Therapien haben nichts gebracht, jetzt nach Tabletten fragen?
    Antwort von samm1917 ·

    Grundsätzlich ist es wichtig, deine Therapie weiter zu führen. Aber jetzt zu deiner Frage wegen Tabletten.

    Du kannst jederzeit zu deinem Hausarzt gehen und nach Tabletten fragen. Ev. wird er dich an einen Facharzt für Psychiatrie oder Neurologen weiterleiten; oder dir die Tabletten selbst verschreiben.

    Meist werden als Erstmedikation (das erste Medikament das verabreicht wird) Antidepressiva der SS(N)RI-Klasse gebraucht. Es ist jedoch so, dass nicht alle Menschen gleich gut auf Antidepressiva ansprechen. Bei vielen braucht es diverse Versuche bis eines hilft. Das ist insofern mühsam, dass man bei jedem Mendikament wieder 2-5 Wochen warten muss um zu sehen ob es wirkt oder nicht.

    Bedenke, dass Antidepressiva keine Glückspillen sind. Sie sind oft mit zahlreichen und starken Nebenwirkungen verbunden. Diese gehen zwar meist nach 4-5 Wochen vorbei, doch einige bleiben.

    Antidepressiva müssen durchgehend, also täglich genommen werden. D.h., dass du sie auch nehmen musst wenn es dir gut geht.

    hier noch ein link zu einer guten seite bezüglich antidepressiva und weiteren medikamenten bei depressionen: http://deprimed.de/

  • Klinik/Therapien haben nichts gebracht, jetzt nach Tabletten fragen?
    Antwort von Buddhishi ·

    Hallo Allmyworries,

    ich wundere mich ein wenig, da die optimale Therapie bei Depressionen erwiesenermaßen aus einer Kombination aus Antidepressiva + Psychotherapie besteht.

    Ja, spreche mit dem neuen Hausarzt darüber und wenn er selbst sich nicht so gut mit den unterschiedlichen Antidepressiva auskennt (was durchaus der Fall sein kann, denn es ist ja nicht sein Fachgebiet) lasse Dir bitte eine Überweisung zu einem psychiatrischen Arzt ausstellen, denn der kann das für Dich individuell richtige Medikament verordnen.

    Erkläre Deinem Hausarzt auch ruhig, dass eine Überweisung in eine Psychotherapie Dir nicht helfen wird, da Du das bereits ohne Medikamente versucht hast und nicht geholfen hat. Sage ihm auch, wenn er darauf alleine nicht eingehen möchte, dass - wie oben bereits gesagt - die optimale Therapie nunmal nicht ohne Medikamente geht und Psychotherapeuten (sofern sie keine Ärzte sind) keine Medikamente verordnen.

    Wenn Du noch Fragen hast, schreibe mir gerne einen Kommentar.

    Alles Gute :-)

  • Klinik/Therapien haben nichts gebracht, jetzt nach Tabletten fragen?
    Antwort von CataleyaDavis ·

    Ja, so macht man das. Oder du verlangst von ihm, dass er dich zum Psychiather überweist, der dir auch Tabletten verschreiben kann und vermutlich besser weiß welche ...

     

    Allerdings wäre dein Hausarzt ein schlechter Arzt, wenn er dir nicht einen längeren Klinikaufenthalt oder einen in einer anderen Klinik empfehlen würde. Also musst du schon sehr deutlich sagen wie es dir geht, was du willst und was du brauchst.

     

    Viel ERfolg!

  • Klinik/Therapien haben nichts gebracht, jetzt nach Tabletten fragen?
    Antwort von Mignon4 ·

    Mit jemandem darüber zu reden hilft mir so ziemlich gar nicht und ein kurzer Klinikbesuch konnte auch nichts bewirken.

    Kein Wunder, das dir bisher nichts geholfen hat. Depressionen können nicht kurzfristig in einer Klinik behandelt werden und wenn du mit niemand darüber ausführlich reden möchtest, nicht einmal mit den Klinikärzten, dann ist jegliche Therapie zum Scheitern verurteilt.

    Ärzte sind auf deine Mitwirkung angewiesen. Du mußt Geduld mit dir selbst haben und darfst nicht gleich aufgeben. Das hast du offenbar bisher getan. Ein Arzt kann nur so gut sein, wie sein Patient ihn über seinen psychischen Zustand aufklärt. Wenn du deinem behandelnden Arzt nicht erzählst, wie es dir wirklich geht, dann wird keine Therapie erfolgreich sein.

    Depressionen lassen sich durch Tabletten vorübergehend lindern. Damit werden jedoch nicht die Ursachen bekämpft, sondern nur die Symptome. Die Ursachen mußt du in einer Psychotherapie gemeinsam mit einem Therapeuten herausfinden und dann können sie behandelt werden.

    Fazit: Tabletten können vorübergehend helfen, beseitigen jedoch nicht die Ursachen für die Depressionen. Ohne DEINE Mithilfe einer Psychotherapie kann auch der beste Psychologe bei dir nichts ausrichten. Das mußt du lernen und begreifen.

    Gute Besserung! :-)

  • Suche tabletten gegen spritzenangst?
    Antwort von webheinerle ·

    Manche Ärzte greifen viel zu schnell in die Drogenkiste und verschreiben Beruhigungsmittel. Was du beschreibst, klingt nach einer paradoxen Reaktion bei Bezodiazepinen. Ein beliebtes Medikament für solche Fälle ist Dormicum (Midazolam). Das kriegt man auch als Dröhnung vor Operationen.

  • Suche tabletten gegen spritzenangst?
    Antwort von TechnologKing68 ·

    Tolle Beschreibung, ein Medikament, das zudröhnt, da gibt es ja auch nur eines...

    Und selbst wenn, glaubst du, du spazierst als nächstes in die Apotheke und kaufst das einfach ohne Rezept?

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von Niklas230802 ,

    Hast du meine Frage gelesen? Es ist ein Medikament gegen angst vor Blutabnahme 

    Kommentar von TechnologKing68 ,

    Es ist ein Medikament gegen Angst allgemein, es gibt kein Medikament spezifisch gegen Spritzenangst, es ist eine Form von Antidepressivum. 

    Oder glaubst du, wenn jemand Angst vor Spinnen hat, gibt's eine spezifische Tablette dafür :D