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Dämmmaßnahmen an einer Holzbalkendecke, ohne den Fußboden aufzunehmen? Also von unten? Knifflig.
Decke entfernen (Aschefüllung? Vorsicht!), Ritzen zuspachteln oder ausschäumen, Dämmung zwischen die Balken (besser wäre eine schwere Trockenschüttung, aber das geht eigentlich nur ordentlich "von oben") und darunter ein paar Lagen Gipskartonplatten.
http://www.google.de/search?q=luftschall+dämmung+holzbalkendecke
Bist Du eigentlich sicher, dass der Schall durch die Decke kommt? Gibt es Kamine, Luftschächte etc.?
Trockenschüttung und Verlegeplattenn darauf. die Platten müssen schwimmend (ohne feste Verbindung zum alten Fußboden) verlegt werden

Demmmatten aus alten Platten von Reinhard May basteln.... Das war so ein Schalldichter. Er hat nämlich das was er sich zusammengereimt hat auch gesungen!
Bild/er:

Auf beiden, nicht nur im OG, Etagen schallisolierte Böden nachrüsten. Die Decke des EG zus. isolieren.

Die Wahl des Öls ist sehr wichtig
es wird zwischen Ölen unterschieden die aushärten und nicht aushärten (aushärten ist ungleich verharzen )
-Sonnenblumenöl und Olivenöl härten weniger bzw. nicht aus
-Leinöl, Walnussöl und das beliebte Tungöl härten aus
Prinzipiel würde ich ein härtendes Öl vorziehen da es (z.B. beim Abwasch) nicht so leicht entfernt wird und dadurch die tiefenimprägnierende Wirkung länger hält
Nachteil der härtenden Öle ist die Zeit die sie zum Härten benötigen (z.B. reines leinöl einige Wochen/Monate)
Eine übliche Vorgehenseise: -Tiefenimprägnierung mit 50:50 Terpentin:Leinölfirnis -nach Trockung mit 100% Leinölfirnis einreiben -trocknen lassen
-Leinölfirnis ist eingekochtes Leinöl (kein Wasser), sie sollte mit Sikativen versetzt (ist oft bei der Baumarktleinölfirnis so) sein wodurch die Zeit zum Aushärten wesentlich beschleunigt wird (Stunden bis Tage), es sollte biologisch unbedenkliche Sikative sein
Leinöl und Leinöl ist unterschiedlich.
Das Leinöl für Speisen wird anders gefiltert und aufbereitet als das Leinöl für Farben.
Das Leinöl für Farben wird so raffiniert, dass es gut trocknet. Meist wird es noch mit Trockenstoffe versetzt (=Leinölfirnis).
Wenn man Speiseöle für die Imprägnierung von Holz verwenden will, dann nur Öle nehmen, die auch trocknen:
Leinöl (je nach Aufbereitung 4 bis 14 Tage Trocknungszeit), Sonnenblumenöl (ca. 21 Tage Trocknungszeit),Distelöl oder Nußöl.
Olivenöl ist ein nichtrocknendes Öl und deshalb am wenigsten für die Behandlung von Holz geeignet.
Alle Speiseöle neigen zu einem bleibenden Eigengeruch, da ein hoher Bestandteil an ungesättigten Fettsäuren gewünscht ist.
Naturfarbenhersteller verwenden nicht nur Leinöl. Sie mischen Leinölfirnis, Lackleinöl, Holzöl, Standöle, Verdünner und vor allem auch Naturharze in einem Verhältnis, das für die Anwendung am besten passt.
Nähere Infos unter http://www.natural-farben.de
50% Leinöl, 50% Terpentin. Damit haben wir auch unsere alten Holzböden imprägniert. Bitte beachten, die verwendeten Tücher, mit denen aufgetragen und verwischt wurde entweder gleich in Wasser tunken oder draußen sofort verbrennen, da sie sich selbst entzünden können!

Hallo Gartenzwergin, Leinöl hat für die Holzimprägnieerung eine lange TRadition. Es wird auch als Farbgrundlage, als Speiseöl und als Treibstoff benutzt. Die Verwendung als Speiseöl ist z B. in FRankreich verboten, weils eine Säure (Blausäure) enthält, die dem Zyankali ebenbürtig ist.Mehr als 20gr. pro Tag sollten deshalb nicht eingenommen werden. Als Imprägnierung prädistiniert dieses Öl durch seine besondere Zusammensetzung. Die anderen flüssigen Speiseöle können nicht so gut in das Holz eindringen,sind weniger gut gegen Bakterienbefall gerüstet und reagieren in anderer Weise mit dem Luftsauerstoff. Leinöl dagegen reagiert noch dazu mit dem Holz zu einer guten Schutzschicht. Die Blausäure ist hier unbedeutend. Allerdings eine grosse Warnung für die Behandlung!! Baumwoll-Lappen und Pinsel nicht ander Luft liegenlassen!!! Leinöl kann mit dem Luftsauerstoff reagieren. Mir selbst ist vor Jahren fast mein Haus abgebrannt. Dank der geschlossenen Fenster gab es nur ein Schwelbrand,ein Schaden von 10 000€ ist mir entstanden!!Habe den Lappen etwa 6 Stunden unbeaufsichtigt liegenlassen. Leinöl sonst hat einen angenehmen Geruch. Ich kann dieses Öl empfehlen.Viel Spass bei der Arbeit! unsere homepage: http//www.elite-costa.com Ihr elite-costa-Team Elite Costa S.L.
hey, danke noch mal für diese erklärung. das hat das alles noch mal komplettiert.
da werd ich aber jetzt mal meinen pinsel ausspülen gehen. das macht mir doch ein bissel angst.
Ja Leinöl ist besonders gut von den normalen Haushaltsölen geeignet. Durch seine Zusammensetzung härtet es besser aus wie andere Öle und dringt tief ein (Imprägnierung). Das Leinöl muss ganz dünn (ggf. mehrmals) aufgetragen werden. Nach dem Auftrag dürfen keine Pfützen vorhanden sein (mit einem Tuch direkt nach dem Auftrag abwischen). Zwischen den Arbeitsgängen lange Pausen (bis zu einer Woche) festlegen, da die einzelnen Schichten gut austrocknen müssen. Vielleicht beim Ersten mal mit dem Pinsel und später mit einem nicht flusenden Lappen ölen.
Getränkte Tücher o.ä. können sich selbst entzünden. Wie zum Trockenen aufhängen oder in einen luftdichten Behälter aufbewahren.
danke noch mal für diesen zusätzlichen tipp.
ich habe das holz gestern mit leinöl behandelt. und es sieht sehr gut aus (und riecht auch gut). ich habe es jetzt über nacht stehen gelassen, die reste von öl abgewischt etc. wollte jetzt eigentlich noch mal drüber streichen. aber nach dem hinweis werd ich erst mal noch ein paar tage warten und DANN noch mal drüber streichen. 2x dürfte dann reichen. man kann ja immer wieder nachträglich öl drauf streichen. das ist ja u.a. das gute daran.