Also die derzeitige Wirtschaftslage in Deutschland ist prächtig - wir haben so wenig Arbeitslose wie seit 20 Jahren nicht mehr. Insofern kann ich Deinen Pessimismus nicht nachvollziehen.
Und eine Rente wird es auch in 30 Jahren noch geben. Dafür sorgt schon (und bislang) das Bundesverfassungsgericht. Das hat nämlich entschieden: Die Rente eines Arbeitnehmers muss mindestens genauso hoch sein als wenn der Arbeitnehmer die Rentenbeiträge selber angespart hätte (plus Zinsen) und sich aufgrund des Kapitals eine private Rente kauft. Es muss eine positive Verzinsung bei der Kalkulation der Rente herauskommen.
Natürlich könntest Du evtl. eine höhere Verzinsung erzielen wenn Du selber sparst. Aber das ist nicht sicher und somit ist die gesetzl. Rentenversicherung eine vernünftige Grundabsicherung.
Und damit sind wir beim zweiten Thema. Die Rentenbeiträge, selbst wenn sie Dir hoch vorkommen, reichen halt nicht für den Ausgleich Deines Gehaltes wenn Du in Rente gehst. Also ist zusätzliche private Vorsorge sinnvoll und notwendig.
Trotzdem, der Staat möchte sich nicht darauf verlassen, dass Du wirklich von alleine sparst und ihm nicht im Alter auf der Tasche liegst. Also ist die gesetzl. Rentenversicherung nun mal Pflicht. Und die Krankenversicherung (jedenfalls in Deutschland) auch.
Wem es nicht passt der kann auswandern. In Kanada und USA gibt es eine andere Lebenseinstellung. Jeder sorgt für sich selber vor. Und wenn er kein Geld zusammen bekommt oder alles in der nächsten Krise verliert kann er unter einer Brücke verrecken oder halt ein Leben lang arbeiten. Und wenn er sparsam ist, Glück hat und eine gute Rendite erziehlt hat er wahrscheinlich einen höheren Lebensstandard als ein deutscher Rentner.
LOL. und warum?
Bischhöfe - auch der Pabst - sind doch noch im normalen Arbeitsleben und oft 70 - 80 Jahre alt!